Category: Schon gewusst?

Verhüllte Sträucher: War das die Zuckerwatten-Spinne?

Gespinstmotte

Nanu, was ist denn das? Ein Busch am Straßenrand in Neuenheim ist mit feinen Fäden komplett umhüllt. Ist das etwa Zuckerwatte? Oder ein übergroßes Spinnennetz?

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Posted from Heidelberg, Baden-Württemberg, Germany.

Heidelberger Schloss bekommt Konkurrenz – und zwar von 1899 Hoffenheim!

Die Wirsol Rhein-Neckar-Arena (Quelle: TSG 1899 Hoffenheim)

Die Wirsol Rhein-Neckar-Arena (Quelle: TSG 1899 Hoffenheim)

Wer hätte das gedacht? Das ehrwürdige Heidelberger Schloss bekommt Konkurrenz aus dem Kraichgau – und zwar eine ganz moderne! Die Wirsol Rhein-Neckar Arena in Sinsheim gilt nämlich als das zweitwichtigste Wahrzeichen der Metropolregion – gleich nach der weltberühmten Schlossruine! Das ergab eine Studie über den Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim.

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Posted from Sinsheim, Baden-Württemberg, Germany.

Mr. Famous braut Irish Moss: Algen-Smoothie aus Ghana

Mr. Famous mit seinen Irish Moss-Drinks

Mr. Famous mit seinen Irish Moss-Drinks

Back from Ghana! Wir sind drei Wochen durch das westafrikanische Land gereist, haben dort viel erlebt, eine Menge gelernt und zahlreiche Bekanntschaften gemacht. Die Gastfreundschaft der Ghanaer hat uns begeistert, wir haben uns in dieses Land verliebt. Von den vielen spannenden Begegnungen und tollen Eindrücken möchte ich Euch eine besonders schrilles Erlebnis schildern: Wie aus Algen ein Rasta-Smoothie wird – Mr. Famous und sein Irish Moss-Business!

Prampram hieß eine unserer ersten Stationen auf unserer Ghana-Reise. Ein kleines Fischerdorf direkt an der Goldküste, etwa 50 Kilometer östlich von der Hauptstadt Accra und rund 6.500 Kilometer von Heidelberg entfernt. Wir hatten hier ein Chalet unweit des Meeres bezogen. Hummingbird-Villa hieß die Unterkunft, die wirklich perfekt war! Während unseres Aufenthaltes lebte auch Mr. Famous hier. Ein Rastafari wie er im Buche steht. Er kommt ursprünglich aus Jamaika, ist bereits viel herumgereist und lebt aktuell für einige Monate bei seinem Onkel in Ghana, dem das Guesthouse in Prampram gehört. Doch Mr. Famous dreht nicht nur die Reggae-Musik auf, relaxed und chillt. Mr. Famous will in Ghana ein Irish Moos-Business aufziehen, wie er uns bei einem kleinen Strandspaziergang erklärte.

Irish Moos? Hatte ich bisher noch nie gehört. Irish Moss („eirisch masch“ ausgesprochen – deutsch: irländisches Moos) sei in seiner Heimat Jamaika sehr populär und eine Spezialität, so Mr. Famous. Er nahm etwas aus dem afrikanischen Sand: „This is Irish Moss“. Mr. Famous hatte eine angespülte Alge in der Hand. Irish Moss werden also Algen oder Seegras bezeichnet, dämmerte es mir. Von Biologen auch Knorpeltang genannt, wie ich später herausgefunden habe. Irish Moss gilt zudem als eine pflanzliche Alternative zu Gelatine –  kann also auch für Kuchen und Pudding verwendet werden und ist auch in Kosmetik-Produkten zu finden.

Irish Moos sei sehr gesund, wie Mr. Famous weiter erklärte. Die Algen hätten viele Proteine, Mineralien und Vitamine und lägen hier am Strand doch überall kostenlos herum. Er müsse sie nur aufheben und verarbeiten – und zwar zu einem Erfrischungsgetränk, das er dann hier in Ghana verkaufen wolle. Das war seine Geschäftsidee. Ein Drink aus Algen!

Ob ich mal probieren wolle, fragte er später. Klar, sagte ich, um mir dann zu überlegen, ob das auf leeren Magen so eine gute Idee sei. Mr. Famous brachte mir eine kleine Plastikflasche, in die er sein selbstgebrautes Irish Moss abgefüllt hatte. Er hatte bereits extra Etiketten drucken lassen. „Lime“ war die Geschmacksrichtung, verriet der Etiketten-Aufdruck. Ich trank das mir bisher unbekannte Getränk. Und ich muss sagen, es schmeckte ganz gut – zwar gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Die Konsistenz war etwas schleimig, der Zitrusgeschmack erfrischend. Ich würde es als eine Art Smoothie bezeichnen – ein Algen-Smoothie mit Zitronengeschmack sozusagen.

Wie genau der Algen-Drink entsteht, wollte Mr. Famous mir aber nicht verraten: „My little secret“. Nur so viel: Er sammelt die Algen am Strand, säubert und trocknet sie. Dann kocht er in seiner Küche daraus die Algen-Flüssigkeit. Das entstandene Gebräu wird dann mit einem Aroma versehen. Bisher gibt es Irish Moos von Mr. Famous in den Geschmacksrichtungen Lime (Zitrone) und Ginger (Ingwer). Weitere Geschmäcker seien geplant. Er sei aber noch am Herumexperimtieren.

„I bring Irish Moss to the african people! I do this Irish Moss business“, philosophierte Mr. Famous. Er strebe aber nicht nach dem großen Geld, wie er betonte. Er träume eher davon, einmal vom Irish-Moss-Buisness leben zu können. Ich wünsche Mr. Famous jedenfalls viel Glück bei seinem Irish Moss-Business. Vielleicht wird seine Geschäftsidee tatsächlich noch ein Welterfolg. Cheers, Mr. Famous!

Ich habe den Algen-Trunk übrigens gut vertragen und Mr. Famous später noch zwei Flaschen abgekauft. Und Mr. Famous plant schon weitere Irish Moss-Produkte – darunter Duschgel, Shampoo und Cremes.

Die Begegnung mit Mr. Famous war nur eine von vielen unvergesslichen Momenten auf unserer Reise. Wir hatten in Ghana eine spannende Zeit mit vielen tollen Eindrücken und wunderbaren Begegnungen. Ich kann jedem nur empfehlen nach Ghana zu Reisen! Die Ghanaer sind unglaublich gastfreundlich. Das Land hat sehr viel zu bieten! Man muss es aber selbst erleben: also hinfahren! Mehr Infos gibt’s hier: www.ghanaweb.com

Posted from Prampram, Greater Accra, Ghana.

Turbo-Wissen: Heidelberg in 60 Sekunden

Blick vom Heidelberger Schloss auf die Heidelberger Altstadt

Blick vom Heidelberger Schloss auf die Heidelberger Altstadt

In Heidelberg leben 146.751 Menschen. Fast 53 Prozent davon sind Frauen. Das Durchschnittsalter liegt bei 41,4 Jahren. Die Heidelberger Männer werden mit 80,1 Jahren im Schnitt am ältesten in ganz Deutschland. Dennoch ist Heidelberg eine junge Stadt. Rund 39 Prozent der Einwohner hier sind jünger als 30 Jahre.

Das liegt auch an der Ruprecht-Karls-Universität. Sie wurde 1386 gegründet und ist damit die älteste Uni in Deutschland. Aktuell werden hier 30.873 Studenten von 438 Professoren unterrichtet.

Der durchschnittliche Heidelberger lebt auf rund 38 Quadratmetern. Und zahlt dafür etwa 380 Euro Miete. Heidelberg gehört bei den Mieten zu den teuersten Städten in Deutschland. Fast 54 Prozent der Heidelberger sind ledig. Heidelberg gehört zu den deutschen Städten mit den höchsten Kulturausgaben pro Kopf. Die Stadt gibt rund 260 Euro für Kultur pro Einwohner im Jahr aus.

Jährlich besuchen 3,5 Millionen Gäste aus der ganzen Welt die Stadt. 1 Millionen Touristen besuchen auch das Heidelberger Schloss. Sie shoppen in der Heidelberger Hauptstraße, die mit etwa 1,6 Kilometern die längste Fußgängerzone Europas ist, und übernachten dann in einem der 6.159 Hotelbetten. Heidelberg verzeichnet etwa 437.000 Übernachtungen im Jahr von ausländischen Gästen. Die Mehrheit der Touristen kommt aus den USA. Sie bleiben durchschnittlich etwa 2 Tage in der Stadt.

Quellen: Stadt Heidelberg, Heidelberg Marketing, Statistisches Landesamt

Manometer! XXL-Bauwerke in Heidelberg: Neuenheim hat den Längsten

Pralle 120 Meter! Der Schornstein des Heizwerks im Neuenheimer Feld überragt sie alle. Kein anderes Bauwerk in Heidelberg ist höher. hd-zoom hat nachgemessen: Das sind die Top Ten der XXL-Bauwerke in Heidelberg.

Heizwerk im Neuenheimer Feld

XXL: Der Schornstein des Heizwerks im Neuenheimer Feld ist mit 120 Metern die unangefochtene Nummer 1!

Man sieht ihn bereits von Weitem: Der graue Schornstein des Heizwerks auf dem Campus der Universität Heidelberg in Neuenheim. Er hat eine Höhe von 120 Metern – und ist damit das höchstes Bauwerk in Heidelberg. Das Heizwerk wurde Anfang der 1970er Jahre für die zentrale Versorgung des gesamten Campus gebaut.

Im Jahr 2000 hat die RWE Innogy GmbH das Heizwerk übernommen und bis 2002 zu einer Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlage (KWKK) um- und ausgebaut. Das Heizwerk am Klausenpfad versorgt heute das Universitätsklinikum, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sowie den Technologiepark und das Max-Planck-Institut.

120 Meter! Das ist auch für den Fernsehturm auf dem Königstuhl zu viel. Der Sendeturm steht zwar 566 Meter über dem Meer, er selbst misst aber nur 82 Meter. Die wesentlich ältere Heiliggeistkirche am Marktplatz braucht sich da aber nicht verstecken. Mit ebenfalls 82 Metern ist sie die größte Kirche in Heidelberg und teilt sich mit dem Fernsehturm den 2. Platz.

Pech für den pastellgelb-geringelten Schornstein der Heidelberger Stadtwerke in der Kurfüsten-Anlage. Er hat mit 80 Metern das Nachsehen und landet auf Platz 3. Kleiner Trost: Der Schornstein ragt immer noch 30 Meter über den benachbarten Glaskubus der Print Media Academy (mit 50 Metern auf Platz 7) der Heidelberger Druckmaschinen AG am Hauptbahnhof. Die Jesuitenkirche in unmittelbarer Nähe des Universitätsplatzes folgt mit 78 Metern kurz hinter dem Stadtwerke-Schornstein und festigt damit den 4.Platz.

Der „Lange Manfred“ macht im direkten Vergleich schlapp. Das MLP-Hochhaus auf dem Emmertsgrund landet mit 70 Metern nur auf dem fünften Platz der XXL-Bauwerke. Das 1992 gebaute 18-stöckige Bürogebäude war die Firmenzentrale des Finanzdienstleisters MLP AG. Das Gebäude wird nach dem MLP-Gründer Manfred Lautenschläger auch heute noch von den Heidelbergern „Langer Manfred“ genannt. Seit 2001 sitzt in dem Hochhaus die Heidelberger Lebensversicherung.

Es folgt auf Platz 6 der Science Tower (2002) auf dem Campus der SRH mit rund 66 Metern. Der Reutax-Rundbau in der Speyerer Straße mit geschätzten 50 Metern landet wie die Print Media Academy auf Platz 7. Der sogenannte Menglerbau am Bismarckplatz findet sich auf Platz 8 wieder. Das erste Wohnhochhaus (1961) Heidelbergs hat eine Höhe von etwa 45 Metern. Es ist nach seinem Erbauer Jakob Wilhelm Mengler benannt.

XXL-Bildergalerie: Klick Dich durch die größten Bauwerke in Heidelberg!

1. Platz: Heizwerk im Neuenheimer Feld

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XXL: Der Schornstein des Heizwerks im Neuenheimer Feld ist mit 120 Metern die unangefochtene Nummer 1!

Posted from Heidelberg, Baden-Wurttemberg, Germany.

Ü30-Zone in Heidelberg: Ich mach‘ rüber!

Heidelberg ist eine junge Stadt. Rund 39 Prozent der Einwohner hier sind jünger als 30 Jahre. Laut aktueller Volkszählung Zensus 2011 sind das 56.740 Menschen. Bald sind es aber nur noch 56.739. Denn ich werde in wenigen Tagen 30. Das heißt: Jetzt ist die Teenie-Zeit endgültig vorbei.

30er-Zone in Heidelberg

Rund 61 Prozent der Heidelberger haben die Grenze zur 30er-Zone bereits überschritten.

Es dauert nicht mehr lange. In wenigen Tagen mache ich rüber. Ich überschreite die Grenze zur Ü30-Zone. Dann bin ich einer von 90.011 über 30-Jährigen in dieser Stadt – statistisch gesehen zumindest.

Doch kein Grund traurig zu sein. Laut einer Studie habe ich noch ein paar Jahre vor mir. Denn die Heidelberger Männer leben in Deutschland am längsten. Die Lebenserwartung liegt hier bei durchschnittlich 80,1 Jahren. Das sind doch gute Aussichten, Jungs! 😉

Weitere Zahlen und Fakten über Heidelberg hier in der Zensusdatenbank!

hd-zoom-Quiz: Wie viel Heidelberg steckt in Dir?

hd-zoom-Quiz: Wie viel Heidelberg steckt in Dir?

hd-zoom-Quiz: Wie viel Heidelberg steckt in Dir?

hd-zoom-Quiz: Wie viel Heidelberg steckt in Dir?

Was weißt Du über Heidelberg? Wie viel Heidelberg steckt in Dir? Mache den Test! Zeige Dein Wissen im hd-zoom-Quiz. Viel Spaß!

 

Nächste Haltestelle, Singapur! 11.100 Kilometer mit der Linie 24

„Heute fährt die 18 bis nach Istanbul, Istanbul, Istanbul. Wir packen lecker Kölsch ein und den Liegestuhl.“ Diesen Partyhit in die Wirklichkeit umsetzen? Das wäre doch mal was! Okay, in Heidelberg gibt’s keine Linie 18. Aber mal angenommen ich steige an der Haltestelle Bunsengymnasium in die Straßenbahn Linie 24 ein, dann könnte ich sogar bis Singapur fahren.

Straßenbahn Linie 24

Fährt heute die 24 bis nach Singapur?

Also theoretisch. Denn rechnet man alle Linienstrecken (Bus und Bahn) des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) zusammen, dann ergibt das rund 11.100 Kilometer. Von Heidelberg nach Singapur sind es etwa 13.900 Kilometer. Ich könnte mit der Tram auch fünf Mal von Heidelberg nach Istanbul fahren oder 19 Mal nach Hamburg.

Gut, ich wäre bei dem Tempo der Straßenbahn etwa 23 Tage durchgehend unterwegs. Was vielleicht auch daran liegt, dass man auf dem Weg an 7.660 Haltestellen (so viele gibt’s im gesamten VRN-Gebiet) stoppen müsste. Aber egal. Mit genug Kölsch geht das schon. Wer fährt mit?

Hier weitere Fakten zum VRN unter www.vrn.de

Posted from Heidelberg, Baden-Wurttemberg, Germany.

Treue Heidelberger: 80 Prozent lieben ihre Stadt

Heidelberger sind gerne Heidelberger. Auch ich liebe diese Stadt. Und damit bin ich nicht alleine, wie die aktuelle Heidelberg-Studie 2012 zeigt.

„Lange lieb‘ ich dich schon, möchte dich, mir zur Lust, Mutter nennen, und dir schenken ein kunstlos Lied, Du der Vaterlandsstädte Ländlichschönste, so viel ich sah.“ So steht es auf dem Philisophenweg nach den Worten Friedrich Hölderlins (1770 – 1843) in Stein gemeißelt. Und diese Aussage gilt wohl auch heute noch für die meisten Heidelberger.

Heidelberg-Ode von Friedrich Hölderin: 1. Strophe auf dem Philosophenweg

Denn laut einer vom Sinus-Institut Heidelberg durchgeführten Befragung fühlen sich zwei Drittel (67 Prozent) der Heidelberger in ihrer Stadt „sehr wohl“. Acht von zehn Heidelbergern (80 Prozent) fühlen sich mit ihrer Stadt zudem „stark verbunden“. Die Verbundenheit habe laut der vom in den letzten Jahren sogar stark zugenommen. Für die Studie wurden 1.044 Personen befragt. Die Umfrage gilt als repräsentativ.

Die ganze Studie gibt’s hier!