Gespinstmotte

Nanu, was ist denn das? Ein Busch am Straßenrand in Neuenheim ist mit feinen Fäden komplett umhüllt. Ist das etwa Zuckerwatte? Oder ein übergroßes Spinnennetz?

Nein, es  war keine Spinnen-Art. Es handelt sich hierbei um das Werk der Gespinstmotte. Die Tierchen sind derzeit aktiv und hinterlassen ihren weißen Schleier auf Bäumen und Sträuchern. Das erklärt Dieter Rösch, Vorsitzender des BUND-Ortsverbandes Hockenheimer Rheinebene, in einem Interview mit morgenweb.de. Das gespenstische Treiben der Gespinstmotte ist derzeit in der gesamten Region zu beobachten.

„Die Raupen der Gespinstmotten schlüpfen im April aus den Eiern. Durch starke Futteraufnahme – Blätter oder Blüten der Wirtsbäume – über mehrere Wochen werden sie immer größer, durchlaufen in dieser Zeit fünf Entwicklungsstadien, bis sie sich kurz vor der Verpuppung in ihre Netze einspinnen“, wird der Motten-Experte zitiert.

Weitere Infos über die Gespinstmotto gibt es hier auf einer Webseite des NABU!

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